Ausbildung & Kurse

Der Weg zum Führerausweis in der Schweiz

Schritt für Schritt zur Kategorie B: Nothelferkurs, Theorieprüfung, VKU, Fahrstunden und praktische Prüfung – der komplette Ablauf.

Veröffentlicht: 20. Oktober 2025Lesezeit: 8 Minuten
weg zum fuehrerausweis

Wenn du den Führerausweis machen willst, wirkt der Ablauf am Anfang wie ein Dschungel. In Wahrheit ist es ein klarer Prozess. Hier ist der komplette Weg – Schritt für Schritt.

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Nothelferkurs

Der Nothelferkurs ist meistens der erste Schritt. Du lernst lebensrettende Sofortmassnahmen und bekommst den Nothelferausweis, den du für den Lernfahrausweis brauchst.

  • Unfallstelle sichern, Notruf, stabile Seitenlage
  • Reanimation (CPR) / AED-Grundlagen
  • Praxisnahes Üben

Sehtest

Ein Sehtest ist Pflicht, bevor du das Lernfahrgesuch einreichen kannst (wird in der Regel beim Optiker gemacht).

Lernfahrgesuch einreichen

Mit Nothelferausweis und Sehtest reichst du das Lernfahrgesuch beim Strassenverkehrsamt ein. Danach wirst du für die nächsten Schritte freigeschaltet.

Theorie lernen + Theorieprüfung bestehen

Wenn du die Theorieprüfung bestehst, bekommst du den Lernfahrausweis – und erst ab dann darfst du offiziell Lernfahrten machen und Fahrstunden nehmen.

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Fahrstunden und Lernfahrten sammeln

Mit dem Lernfahrausweis beginnt die Praxis: Fahrstunden in der Fahrschule und je nach Situation zusätzlich private Lernfahrten.

  • Grundlagen: Anfahren, Bremsen, Schalten/Automat, Blicktechnik
  • Innerorts/ausserorts/Autobahn, Kreisel, Kreuzungen, Rechtsvortritt
  • Manöver: Parkieren, Wenden, Rückwärtsfahren
  • Prüfungsvorbereitung: Routine und Stabilität aufbauen
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VKU (Verkehrskundeunterricht)

Der VKU ist ein obligatorischer Kurs (8 Stunden). In vielen Kantonen ist er Voraussetzung, damit du dich zur praktischen Prüfung anmelden kannst.

  • Gefahren erkennen und richtig reagieren
  • Blicktechnik, Aufmerksamkeit, Risiko- und Umweltbewusstsein
  • Praxisnahe Themen, die in der Fahrprüfung auffallen

Praktische Prüfung

Wenn du prüfungsreif bist, meldest du dich zur praktischen Prüfung an. Du fährst im realen Verkehr und zeigst, dass du sicher und selbstständig unterwegs bist.

  • Innerorts, ausserorts, oft auch Autobahn
  • Vortrittssituationen (Rechtsvortritt, Stop, Fussgänger)
  • Mindestens ein bis mehrere Manöver
  • Beurteilung nach klaren Kriterien (Sicherheit, Blicktechnik, Selbstständigkeit)

Führerausweis auf Probe

Bestehst du die praktische Prüfung, bekommst du den Führerausweis auf Probe für 3 Jahre.

WAB-Kurs innerhalb von 12 Monaten

Während der Probezeit musst du einen WAB-Kurs (Weiterausbildungskurs) besuchen – innerhalb von 12 Monaten nach Erhalt des Führerausweises auf Probe.

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Definitiver Führerausweis

Wenn die Probezeit vorbei ist und du den WAB-Kurs gemacht hast, kannst du den unbefristeten (definitiven) Führerausweis beantragen – ohne neue Prüfung.

Was du dir merken solltest

  • Nothelferkurs
  • Theorieprüfung
  • Lernfahrausweis
  • Fahrstunden
  • VKU
  • Praktische Prüfung
  • Probe
  • WAB
  • Definitiv
  • Am Ende entscheidet nicht Glück, sondern **gute Vorbereitung**: solide Fahrstunden, klare Ausbildung und Routine.

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